Schadensersatz

So geht es nicht, Frau Rechtsanwalts-Mediatorin!

In der neuen Zeitschrift für Konfliktmanagement bin ich auf das Urteil des Oberlandesgerichts Stuttgart vom 26.01.2017 (11 U 4/16) gestoßen. Es geht um die Haftung einer Anwaltsmediatorin. Ein scheidungswilliges Ehepaar wandte sich an die Anwaltsmediatorin, weil sie sich einvernehmlich und kostengünstig scheiden lassen wollten. Die Mediatorin schloss mit den Eheleuten einen Mediationsvertrag und forderte u.a. die Rentenversicherungsnummern und eine Vollmacht zur Einholung von Auskünften bei den Rentenversicherungsträgern an, die sie auch erhielt. Allerdings holte sie zunächst keinerlei Auskünfte ein.

Von |2017-05-10T17:34:52+01:0010. Mai 2017|Mediation|0 Kommentare

Verkehrssicherungspflicht eines anderen befreit nicht vom Einschalten des Gehirns

Man wundert sich gelegentlich schon, welche Prozesse bis zum Bundesgerichtshof getrieben werden und das wegen etwas mehr als 800 €! Da ist entweder jemand unbelehrbar oder hat eine gute Rechtsschutzversicherung, die das mitmacht.

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Von |2014-09-02T09:43:46+01:002. September 2014|Zivilrecht|0 Kommentare

Der Personalberater als Whistleblower

Der Personalberater, der vor allem mit strikter Diskretion und Vertrauensgarantie warb, wurde von einer Fima damit beauftragt, für eine bestimmte Aufgabe eine geeignete Person zu finden. Der Personalberater leitete die Unterlagen einer Frau an die Firma weiter. Der Personalleiter der Firma teilte dem Personalberater daraufhin mit, dass der Geschäftsführer keine Frau auf dieser Position wünsche.

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Von |2014-07-04T14:47:47+01:004. Juli 2014|Zivilrecht|0 Kommentare

Morgens um sieben ist die Welt (noch nicht) in Ordnung

Nein, es war nicht in diesem “Winter” sondern kurz vor Weihnachten 2010, als der “Brot-Bring-Dienst” in Person des Bäckers in der Einfahrt morgens gegen 7 Uhr ausrutschte und sich erheblich verletzte. Nun wollte er vom Hauseigentümer Schadensersatz von ca. 23.000 € und ein Schmerzensgeld von 25.000 €. Mit dieser Klage scheiterte er auch in der zweiten Instanz vor dem Saarländischen Oberlandesgericht (Urteil vom 12.02.2014 – 2 U 113/13).

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Von |2014-02-19T17:56:40+01:0019. Februar 2014|Zivilrecht|0 Kommentare

Das Kamel als Reisemangel

In den Gerichtssälen tobt doch das pralle Leben, wenn man so manches Urteil liest. Ein Tourist hatte zusammen mit seiner Frau eine Pauschalreise gebcht. Darin war auch ein Kamelritt bei Beduinen angeboten. Irgendwie konnte das Kamel dann den Touristen nicht so richtig leiden oder wollte ihn nicht tragen. Jedenfalls stieg erst die Ehefrau auf das Kamel. Dieses erhob sich dann, ehe der Ehemann auch auf das Kamel steigen konnte. Der Kamelführer lies das Kamel sich dann erneut ablegen und entfernte sich. Er forderte aber vorher den Ehemann auf, […]

Von |2014-01-16T12:15:47+01:0016. Januar 2014|Zivilrecht|1 Kommentar

Einem geschenkten Barsch …..

Der Schwiegersohn der Klägerin hatte auf einer Tombola eine vom Beklagten, einem Bundestagsabgeordneten, gestiftete Reise für 2 Personen nach Berlin gewonnen. Hierin enthalten war die Bahnfahrt nach Berlin, die Unterbringung in einem Hotel und ein Besichtigungsprogramm. Diese Fahrt hatte der Schwiegersohn seinen Schwiegereltern zur Verfügung gestellt. Bei der Besichtigung der Bundeszentrale für politische Bildung stürzte die Klägerin im Eingangsbereich des Gebäudes. Als sie einem anderen Besucher ausweichen wollte, stürzte sie in ein Wasserbassin und brach sich Waden- und Schienbein oberhalb des Knöchels. Das Wasserbassin befand sich neben dem […]

Von |2013-09-26T17:56:26+01:0026. September 2013|Zivilrecht|0 Kommentare

Von Radfahrern sollte man sich als Autofahrer fern halten

1. Nach Änderung des § 7 Abs. 2 StVG durch das Zweite Gesetz zur Änderung schadensersatzrechtlicher Vorschriften ist bei Verkehrsunfällen mit Beteiligung von Kraftfahrzeugen und erwachsenen, nicht hilfsbedürftigen Radfahrern ein vollständiger Haftungsausschluss nur noch in besonderen Einzelfällen möglich, insbesondere dann, wenn der einfachen Betriebsgefahr des Kraftfahrzeughalters ein grob verkehrswidriges Verhalten des Radfahrers gegenübersteht.
2. Grobes Fehlverhalten in diesem Sinne ist z. B. ohne weiteres gegeben, wenn ein wartepflichtiger Radfahrer blindlings und ohne Halt aus einem Feldweg auf eine Landstraße einbiegt.

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Von |2013-07-18T15:46:37+01:0018. Juli 2013|Verkehrsrecht, Zivilrecht|0 Kommentare

Hoppla, da liegt doch tatsächlich ein Tennisball auf dem Tennisplatz

Tennis ballEin angehender Tennisspieler nahm bei einem Trainer Tennisstunden. Erst spielten sie lange Bälle auf die Grundlinie und dann kurze Bälle. Der Trainer spielte einen hohen Ball. Der Tennisspieler lief ein paar Schritte rückwärts, um den Ball u bekommen. Hierbei trat er auf einen dort liegenden Tennisball, stürzte und erlitt er eine Patellarsehnenruptur im rechten Knie, die eine operative Versorgung erforderlich machte.

[…]

Von |2013-06-05T14:11:00+01:005. Juni 2013|Zivilrecht|0 Kommentare
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