Hier habe ich einen guten Artikel gefunden, wie man seine Traumpreise als Freiberufler durchsetzen kann:

1. Ihre Mandanten müssen glauben, dass Sie das Traumhonorar wert sind
2. Ihre Mandanten müssen sich die Vergütung leisten können
3. Ihre Mandanten müssen glauben, dass Sie das Mandat keinesfalls für weniger übernehmen

Sie müssen sich Ihrem Mandanten wie bei einem Filmtrailer präsentieren. Ein Filmtrailer zeigt nur kurze Ausschnitte des Films, die es so attraktiv wie möglich machen, auch den Rest des Films zu sehen. Machen Sie den Mandanten deutlich, was Sie für die Mandanten tun können, nur das interessiert die Mandanten. Erwähnen Sie die (für die Mandanten) wichtigsten Teile Ihrer Tätigkeit und lassen Sie den Rest unerwähnt. Benehmen Sie sich so, wie Sie es wert sind und erwähnen Sie auch, dass andere Mandanten diesen Preis akzeptiert haben.

Haben Sie Ihren Mandanten von der Höhe der Vergütung überzeugt, müssen Sie sich überzeugen, dass der Mandant die Vergütung auch bezahlen kann.

Auf jeden Fall wird der Mandant versuchen, Ihren Preis zu drücken. Wenn Sie in dem Gespräch zum Ausdruck bringen, dass Sie bereit sind, über die Vergütung zu verhandeln, kommt beim Mandanten an, dass Sie zwar hoffen, Ihren Preis zu bekommen, aber das Mandat auf jeden Fall auch für weniger übernehmen. Auch wenn einem Mandanten Ihr Honorar zu hoch ist, heißt das noch nicht, dass er Sie nie wieder beauftragen wird. Wenn er überzeugt ist, dass Sie die Vergütung wert sind, wird er trotzdem versuchen, Sie herunterzuhandeln. Seien Sie vor allem bestimmt und fest, wenn Sie Ihre Vergütung nennen.

Einen Nachteil haben die Anwälte bei den Preisverhandlungen allerdings: Sie müssen darauf hinweisen, dass von der Gegenseite oder der Staatskasse nicht mehr als die gesetzliche Vergütung erstattet werden (§ 3a RVG).

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