Mindmaps (hier ist erklärt, wie Mindmaps erstellt werden   sind sehr gut geeignet, Verhandlungen und Ideen zu strukturieren. Deshalb eignen sich Mindmaps sehr gut, im Mediationsverfahren die einzelnen Themen, die hierzu entwickelten Ideen, die einzelnen Positionen sowie die dahinter stehenden Interessen strukturiert darzustellen.

Ich benutze daher Mindmaps gerade in der Familienmediation regelmäßig. Diese Mindmap dient im Erstgespräch dazu, die zwischen den Partnern zu klärenden Punkte herauszufinden.

Diese Mindmap wird dann im Verlauf des Mediationsverfahrens weiter strukturiert und entwickelt und dient so als Protokoll im Hinblick auf die erzielten Ergebnisse als auch im Hinblick auf die noch zu klärenden Streitpunkte. Hier ist ein Beispiel einer im Rahmen einer Mediation fortentwickelten Mindmap (die Namen und zu Grunde liegenden Daten wurden natürlich im Interesse der Schweigepflicht verändert).

Am effektivsten ist es natürlich, wenn die Mindmap in der Mediation mit einem Beamer für die Beteiligten sichtbar ist und in der Sitzung entsprechend verändert werden kann. Hierzu eignet sich für die Erstellung einer Mindmap natürlich eine entsprechende Software. Die bekannteste kommerzielle Software, die auch für die hier verwandten Mindmaps genutzt wurde, ist Mindmanager. Es gibt aber auch kostenlose Software, zum Beispiel freemind oder XMind.

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